Samstag, 23. August 2008
Spaetere Heimkehr
Hier eine kurze Nachricht, die alle betrifft, die mich schon sehnsuechtig in der Heimat erwarten... :)
Es gab eine kleine Reiseaenderung! :()
Ich habe meinen Rueckflug umbuchen muessen, da ich noch so viel zu tun habe und mich auch ordentlich von den Leuten verabschieden moechte. Der Kauf und die Uebergabe der Hilfsgueter nimmt einfach mehr Zeit in Anspruch als gedacht und ich sollte noch so viele Leute besuchen, dass ich das beim besten Willen nicht bis zum urspruenglichen Reisedatum geschafft haette. Doch ein guter Abschied ist mir einfach wichtig.
Was heisst das nun?
Jetzt komme ich zum Jahresende heim.... ;)
Nee, nee...kleiner Scherz!
Am 05.September breche ich nach Quito auf um dann am 06.September meinen liebgewonnenen ecuatorianischen Boden zu verlassen.
Am Montag, 08. September werd ich schliesslich um 09.00 Uhr in Stuttgart landen.
Also, bis etwas spaeter und doch sehr bald, herzliche Gruesse!
Samstag, 16. August 2008
Reisezeit und Abschied
Am 26. August geht mein Flieger ab Quito nach Deutschland. Am 28. August werde ich ab 09.00 Uhr deutschen Boden unter den Fuessen haben.
Lach und Schnief....ein lachendes und ein weinendes Auge....!!!!
Okay, nun zu den Infos, Berichten...whatever.....
Was hat sich und was wird sich noch ereignen?
Nachdem am 07. Juli meine Taetigkeiten alle zu Ende gingen, begann die Reisezeit.
Das heisst, ich konnte noch einige Ecken von Ecuador und Peru kennenlernen. Am 13. August bin ich schliesslich von Lima nach Guayaquil geflogen und seit gestern wieder in Riobamba und Ilapo.
Die Reisezeit war klasse, wenn auch irgendwie zu kurz (aetz, wie immer!). Das geht immer so schnell rum, das ist doch frech!!!
Hier ein paar bildliche Eindruecke:
Was geht noch in der letzten Woche?
Das verprassen der Spendengelder!
- Am Montag werd ich noch 2 Computer kaufen, die das Colegio in Ilapo bekommt.
- Ausserdem geht es zum Kauf von Lebensmitteln (Reis, Haferflocken, Zucker, Salz), die ich den aermsten Leuten der Pfarrei uebergeben werde.
- Die Schueler der Pfarrei (12 Schulen) erhalten fuer das neue Schuljahr ein paar Schreibhefte, Kugelschreiber, Bleistift, Radiergummi, Spitzer, Baelle etc.
Despedida / Abschied!
Und dann ist der schwerste Teil angesagt, (das gleichzeitige) Abschiednehmen von liebgewonnenen Menschen, mit all ihren Facetten, von Freunden und Bekannten und schliesslich dem Leben, dass ich hier hatte. Es werden schmerzliche und einpraegsame Momente werden, da bin ich mir sicher. Doch es gibt eine Wiederkehr, denn Ecuador liegt nicht ausserhalb unserer schoenen Welt.
Ich versuche also die letzten Tage und Momente noch zu geniessen, nochmal ganz bewusst mit den Menschen zu verbringen und den Abschied zu ueberleben. :))
Alles weitere wird dann in der Heimat erzaehlt, wo war die denn nochmal schnell? :)))
Bis bald, ich freue mich natuerlich sehr Euch alle sehr bald wiederzusehen, keine Frage!!!!
Euer Martin
Mittwoch, 11. Juni 2008
Mein Geburtstag in Ecuador
Allerdings ist man ja nur so alt wie man sich fuehlt und dann sind es vielleicht gerade mal 20! :)
Nun gut, wie war mein Geburtstag hier?
Hab das nicht an die grosse Glocke gehaengt, dass ich Geburtstag habe, dennoch wussten es einige Freunde und Bekannte.
Auch meine "Lehrerkollegen" am Colegio von Ilapo wussten Bescheid und so gab es dort meinen erste Geburtstagstorte!!! :)
Da ich bereits den ein oder anderen Geburtstag mitgefeiert habe, war mir der Brauchtum einer solchen Feier nicht unbekannt.
So auch bei mir, ich war allerdings sehr schnell und wollte auch nicht die ganze Torte in meinem Gesicht haengen haben, so dass ich glimpflich davongekommen bin.
Ausserdem wird das Geburtstagskind waehrend der Feier oft mit einem Guertel "verschlagen". Das heisst, es gibt entsprechend der Anzahl der Lebensjahre Schlaege auf den Hintern. Ich bin allerdings davon verschont geblieben - bin nicht unfroh darueber. :))
Jedenfalls war es ein schoener Geburtstag im kleinen Kreis und das Essen und die Torten waren auch super lecker.
Bueno, hasta pronto......
Montag, 7. April 2008
Ostern in Ecuador
Dienstag, 29. Januar 2008
Meine Enduro
Mit Mundschutz (contra Vulkanstaub)
Vor dem Pfarrgarten....
Mittwoch, 9. Januar 2008
Weihnachten und Neujahr in Ilapo und Ecuador
Nach der Messfeier ging es dann entweder direkt zum Essen und Tanz bei den Priosten oder aber zu einem anderen Highlight dieser "Buena noche", naemlich zur Wahl und Kuerung der "Princesita de Navidad". Die Schoenheitskultur ist in Ecuador schon relativ gut ausgepraegt. So gibt es jedes Jahr eine Vielzahl von "Princesitas" (zu WEihnachten, zu den Patronatsfeiern, zum Schulfest etc.)
Die Wahl zur "Princesita de Navidad" betraf die Kindergartenkinder. :)
Aufgrund einiger PC-Probleme schreib ich demnaechst noch mal was ueber meinen Kurztripp in die Regenwald-Region und die Silvesterfeier hier.
Also, bis bald - macht's gut!
Okay, jetzt kann es mit ein paar Infos weitergehen. :)
Der 1. Weihnachtsfeiertag war unspektakulaer, die Leute gingen ihren Arbeiten nach und ich hab mit Juan (angehender Priester) und Edgar (guter Freund) einen kleinen Ausflug auf einen Huegel (bisl mehr als 4.000m) oberhalb Ilapos unternommen - mit dem Auto von P. Marco, der davon auch nix mitbekommen hat! :))
Der 2. Weihnachtstag war hier kein Feiertag und somit hab ich die Zeit genutzt und mich bis zum Silvesterabend auf einen kleinen Trip in die Regenwaldregion begeben.
Das war super schoen und vor allen Dingen viel waermer. Hab mich von meinen 3.500 m auf rund 900 m heruntergeschraubt. :) Dabei bin ich mit dem Bus ueber Banos (touristisch angehauchte Stadt) nach Puyo gefahren, eine STadt etwa 4 Std. nordoestlich von Riobamba.
Was gabs dort?
Satten gruenen Wald, ganz ganz viele verschiedene Pflanzen und Baeume, alle Arten von Tiergeraeuschen, Wasserfaelle, mehr Regen und doch auch Sonne und Entspannung!!! :
Unter meinem Picasa-Webalbum findet Ihr dazu mehr Fotos (Ausflug in Richtung Regenwald).
Am Silvesterabend bin ich schliesslich wieder nach Riobamba zurueckgekehrt, um dort den Jahresschluss mit einer befreundeten Familie zu feiern. Dabei waren in der ganzen Stadt irgendwelche Live-Buehnen aufgebaut und immer wieder grosse Puppen aufgestellt, die dann um 12 Uhr verbrannt werden sollten. Es ist hier Silvester-Brauchtum, selbstgebastelte Puppen auf der Strasse zu verbrennen. Das soll das vergangene Jahr symbolisieren, dass damit sozusagen "rausgekehrt" wird. Zum Teil hat das dann auch politischen Charakter, wenn irgendwelche "Politiker- oder Themenpuppen" verbrannt werden - also das Nicht-Einverstandensein mit Entscheidungen etc ausdruecken. Auch tragen die Leute (vor allem die juengeren) dann irgendwelche Masken und verbrennen sie spaeter.... ich hab meine allerdings nicht verbrannt, weil ich sie zum Carnaval nochmal anziehen wollte.... :)
Puppe vor der Verbrennung....
In dieser Nacht haben sich viele Jungs als Frauen verkleidet und auf der Strasse vor den Autos getanzt und von den Autofahrern etwas Geld gefordert. Sehr lustig.
Das war dann schon lustig, wenn nach zwoelf Uhr in fast allen Strassen die Feuer lodern. Ansonsten waren allerdings nicht allzu viele Leute unterwegs und wie mir meine Freunde gesagt haben, fahren viele Menschen ueber die freien Tage auch in andere Regionen.
Okay, ein Feuerwerk gab es dann auch noch, allerdings hat meine Digi-Cam da schlapp gemacht. Aber das sah auch nicht viel anders aus als bei uns, wenngleich es natuerlich sehr schoen war.
Dienstag, 13. November 2007
Ueber Riobamba und Ambato nach Quito
In Ecuador ist ja immer was los. Hier gibt es so viele Festdaten ueber das Jahr verteilt, so dass immer irgendwo, irgendwas geboten ist. So hat bspw. jede Stadt ihr eigenes Unabhaengigkeitsfest und diverse andere Feschtle (vor allem auch religioese).
Am 11. Nov. waren also die Unabhaengigkeitsfeierlichkeiten in Riobamba. An diesem Tag gab es dann einen grossen Umzug in der Stadt.
An diesem Umzug nahmen in erster Linie alle Schulen und Colegios der ganzen Stadt teil, die sich im Vorfeld schon lange darauf vorbereitet hatten. Geuebt wurden dabei die entsprechenden Schrittfolgen und Musikstuecke, da der Umzug auch viele Tanz- und Bewegungsbestandteile hatte.
Dabei traten die Schulgruppen in ihrer jeweiligen Schuluniform auf und spielten allerlei Musik- und Marschinstrumente. Das Ganze war ein farbenfrohes Spektakulum und wurde entsprechend von sehr vielen Zuschauern begleitet, die sich am Strassenrand tumelten (wie bei uns an dr Fasnet, gell?!).
Gestern (12. November) waren dann schliesslich die Feierlichkeiten in Ambato, eine etwas groessere Stadt, eine gute Busstunde noerdlich von Riobamba. Dabei war der Umzug noch groesser als der in Riobamba, Zeitansatz so ungefaehr 4 - 5 Stunden. Danach spuert man dann auch seine Beine. Die Sonne brannte auch herrlich herab, doch gluecklicheweise gab es genuegend Strassenverkaeufer, die einem die ganze Zeit Muetzen, Getraenke, Eis, Kuchen und anderes verkaufen wollten. Das ein oder andere nimmt man dann auch dankbar an. :)
Zuvor hatte ich mich in Ambato noch mit Benedikt, einem anderen Volunteer aus D`land, getroffen. Wir hatten uns vor etwa 6-7 Wochen unerwartet in Otavalo getroffen, wo wir im gleichen Hostel abstiegen waren.
Von Ambato ging es dann gestern Mittag mit dem Bus weiter nach Quito, wo ich mich noch mit Jan und Sabine (zwei Freiwilligen aus Quito) getroffen und meinen Rueckflug, im einzigen Delta Airlines Office hier in der Region, reserviert habe. Vorlaeufiges Rueckflugdatum ist jetzt der 12. Sept. 2008. Allerdings hab ich noch die Moeglichkeit das Datum zu aendern. Morgen frueh gehts dann mit dem Bus wieder zurueck nach Riobamba und Ilapo.
Mein naechster Quito-Besuch wird voraussichtlich am 5. bzw. 6. Dezember 2007 sein, denn da sind dann hier die Unabhaengigkeitsfestlichkeiten. Das wird dann nochmal eine Nummer groesser ausfallen, man darf gespannt sein. ;)